10. September 2026
Fachevent vom Landesverband Erneuerbare Energien NRW e. V.
Veranstaltungsort: IHK Düsseldorf
Die Transformation der Energieversorgung wirkt sich unmittelbar auf Standortentscheidungen, Investitionen, Kostenstrukturen und Wettbewerbsfähigkeit von Industrie und Unternehmen aus. Erneuerbare Energien werden damit zunehmend zur operativen Infrastruktur: Von der Eigen- und Direktversorgung über langfristige Stromlieferverträge (PPAs) und Speicherlösungen bis hin zur Flexibilisierung von Lasten entstehen neue Handlungsoptionen für Unternehmen.
Das Fachevent „Der Industrie-Windstrom-Pakt. EE als Standortfaktor“ setzt genau hier an. Im Mittelpunkt stehen konkrete Praxisbeispiele, belastbare Geschäftsmodelle und die Frage, wie sich erneuerbare Energien tatsächlich in die Energieversorgung von Unternehmen integrieren lassen. Dabei bringt die Veranstaltung die Perspektiven von Industrie, Energieversorgern, Projektentwicklern, Kommunen sowie rechtlichen und regulatorischen Akteuren zusammen.
Im Fokus stehen insbesondere:
- Erneuerbare Energien als Faktor für Standortentscheidungen und Wettbewerbsfähigkeit
- Eigen- und Direktversorgung mit Windenergie und Photovoltaik
- langfristige Stromlieferverträge (PPAs)
- Speicherlösungen und Flexibilisierung von Lasten
- Zusammenspiel von Strom, Wärme und industriellen Prozessen
- praktische Voraussetzungen und regulatorische Rahmenbedingungen für die Umsetzung
Im Praxisblock zu „PPAs & Direktstrom aus Windenergie“ gibt Dr. Heidrun Schalle gemeinsam mit Jens Schöllnershans von thyssenkrupp Hohenlimburg GmbH Einblicke in zentrale Fragestellungen rund um die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung entsprechender Versorgungsmodelle.
Schwerpunkte des Beitrags sind:
- Vertragsmodelle: Onsite, Offsite, Synthetic und physische PPAs
- Preislogiken, Laufzeiten und Mindestgrößen
- Risikoverteilung zwischen Industrie und EE-Projekt
- die Frage, warum „billiger als Börse“ der falsche Maßstab für die Bewertung von PPAs ist
Ziel des Fachevents ist es, aus den unterschiedlichen Perspektiven konkrete Orientierung für unternehmerische Entscheidungen zu schaffen: Welche Optionen sind realistisch? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden? Und welche nächsten Schritte sind sinnvoll und umsetzbar?
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